Biker Legenden !

 

Inge Rogge und „Klacks“ Ernst Leverkus auf dem grĂŒnen Elefanten

Klacks – Ernst Leverkus

Keiner verstand es, wie KLACKS – Ernst Leverkus, das GefĂŒhl mit Herzblut in BĂŒcher zu schreiben. Klacks beschrieb die AnfĂ€nge der Motorradszene, weckte in mir die Liebe zur Isle of Man, und gab mir Ideen und Inspiration fĂŒr unsere Vereinsarbeit in Kusterdingen. Bei den Ausstellungen, der Motorradfreunde Kusterdingen, durften wir ihn zwei mal erleben. Ein Original das unvergessen bleibt.

Aus Wikipedia:

Ernst Leverkus, genannt „Klacks“ (* 21. Dezember 1922; † 19. Mai 1998) war ein deutscher Motorradjournalist.

Ernst Leverkus testete in den 1950er bis 1970er Jahren so ziemlich jedes neue Motorrad, das in Deutschland auf den Markt kam. Zusammen mit seiner LebensgefĂ€hrtin Inge Rogge entwickelte er Testmethoden und Messverfahren fĂŒr MotorrĂ€der, die fester Bestandteil unzĂ€hliger Runden in der „grĂŒnen Hölle“, der NĂŒrburgring-Nordschleife und der folgenden Testberichte in den Zeitschriften „Das Motorrad“ und „PS“ waren.

Das Elefantentreffen hĂ€tte es ohne ihn nie gegeben, und ebenso wenig die „Schwarzpulverrallye“ und den Tankrucksack. Auch der Erfolg des damals einzigen deutschen Motorradmagazins, „Das Motorrad“ im Stuttgarter „Motorbuch-Verlag“, geht wesentlich auf sein Konto, obwohl er nie dessen Chefredakteur war. In seinen spĂ€ten Berufsjahren war er jedoch Chefredakteur der anfĂ€nglich alternativen Motorradzeitung „PS“.

„Klacks“ machte Meinung – stets kritisch, aber immer fair und kompetent. Deswegen wurden seine Motorrad-Testberichte sehr geschĂ€tzt. Eine komplette Generation Motorradfahrer darf sich als „Klacks“-geprĂ€gt bezeichnen, all jene, die die Zeitschrift „Das Motorrad“ zwischen 1955 und 1985 lasen.

Leverkus prĂ€gte den Begriff „Gummikuh“ fĂŒr Boxer-MotorrĂ€der von BMW. Auch sein „Das ist doch ein Klacks“ ist lĂ€ngst Legende.
Er war Autor mehrerer BĂŒcher mit Motorrad-Geschichten, die von MotorrĂ€dern, vielen Reisen, der Freude am Schrauben und von der Hilfe und Mitmenschlichkeit unter Motorradfahrern handeln. DarĂŒber hinaus grĂŒndete er den Bundesverband der Motorradfahrer (BVDM) mit und prĂ€gte ihn lange Jahre entscheidend.


Oluf Zierl

Oluf Zierl

Was Klacks fĂŒr die „normalen“ Motorradfahrer war, war <strong>Oluf F. Zierl</strong> fĂŒr die Biker und Harleyfreunde. Nordlichter, war ein Video mit einer Harley ans Nordkap, als es DMAX noch nicht einmal im Traum gab. Seine BĂŒcher ĂŒber Harleys, oder Amerika mit Highway- Melodie, weckten in mir den Drang nach Freiheit und Abenteuer. Danke dafĂŒr.

Aus: Burning Out:

Biker-Legende Oluf Zierl verstorben!
Am Sonnabend, den 14. September 2002, gegen 12:00 Uhr ist Biker-Legende Oluf Zierl nach einem schweren Krebsleiden friedlich eingeschlafen.

Oluf war ein bekannter Reisejournalistund bis zu seinem Tod Chefreporter der Zeitschrift REISEMOTORRAD (ride-on). WĂ€hrend seines mehrjĂ€hrigen Aufenthalts in den SĂŒdstaaten der USA hat er nicht nur hervorragende Reiseberichte geschrieben, er hat auch in Bikergruppen „gelebt“, die von Ordnungsbehörden verfolgt wurden.

Die daraus hervorgegangenenen BĂŒcher und Berichte konnte er zum Schutz seines eigenen Lebens nur unter einem Pseudonym veröffentlichen. Durch seine besondere NĂ€he zur Marke Harley-Davidson und seine enorme Sachkenntnis wurde er hĂ€ufig als „Harley-Papst“ bezeichnet. Oluf wĂ€re in drei Wochen 70 Jahre alt geworden.

Im Norden dĂŒrften viele Biker Oluf von den Hamburger Motorradtagen kennen. Auf der ShowbĂŒhne prĂ€sentierte er seit Jahren sein Harley-Minimonster, eine Sonderkonstruktion, die bei einem Hubraum von 1200ccm mit einer besonderen Automatik bereits von Kindern gefahren werden konnte und mit einer LautstrĂ€rke von 118db anderen Superbikes die Show stahl.

Aus OMA:

Oluf Zierl ist tot.
Am 15. September 2002 starb der bekannte Motorrad- und Reisejoumalist Oluf Zierl an einem schweren Krebsleiden.

Der gebĂŒrtige MĂŒnchner war ein echter Biker und begeisterter Vielfahrer. Oluf Zierl lebte knapp zehn Jahre in den USA und begeisterte in Deutschland eine große Leserschaft mit der Schilderung dieser Jahre in zahlreichen Artikeln und BĂŒchern.

Er schrieb regelmĂ€ĂŸig fĂŒr verschiedene Motorrad- und Bikerzeitschriften und arbeitete bis zu seinem Tod als Chefreporter von „Reise Motorrad – ride on.“ Sein profundes Fachwissen vor allem zum Thema Harley-Davidson brachte ihm allseitige Anerkennung und den Beinamen „Harley Papst“ ein. Gemeinsam mit dem Fotografen Dieter Rebman setzte Oluf Zierl sich selbst und der US-Marke in dem zweibĂ€ndigen Standardwerk „Ride free forever – Harley-Davidson, Geschichte und Mythos“ ein Denkmal.

Oluf Zierl war bekannt fĂŒr seine polarisierenden Reportagen, die fĂŒr Begeisterung aber auch heftigste Kritik sorgten. Er war ein Mann mit ausgeprĂ€gtem Sinn fĂŒr Gerechtikeit und Fairness, und vor allem der Motorrad-Nachwuchs lag ihm stets am Herzen. Er förderte die Speedway-Junioren des MSC-Nordhastedt, und er hatte auf den zahlreichen Motorrad-Veranstaltungen, die er besuchte, stets seine selbstgebauten Minibikes dabei – zur Freude aller anwesenden Kids, denen er niemals eine Probefahrt verwehrte.

Am 5. Oktober 2002 wĂ€re Oluf Zierl 70 Jahre alt geworden. Die Motorrad-Szene hat nicht nur einen Journalisten der alten Schule, sondern auch ein echtes Urgestein verloren, um das eine große Fangemeinde trauert.


Sonny Barger

In den 70er Jahren, ich war zwischen 14 und 16 jahren alt, gabe es nach meinen Empfindungen nur Zwei Menschen, welche gegen alles waren: <strong>Sonny Barger </strong>und ich. Ich respektiere jeden Menschen, der sein Leben lebt und sich bedingungslos, ohne kompromisse, fĂŒr eine Sache einsetzt. Ob Rocker, Motorradfreund, Pfarrer oder BrieftrĂ€ger, jeder hĂ€tte die Möglichkeit, dies zu tun.

Sonny Barger schrieb in seinen BĂŒchern, Freiheit bekommst Du nicht geschenkt! Sicher ist, die Freiheit stirbt. Es gibt zu viele Menschen, welche anderen vorschreiben, was zu tun ist. Respekt fĂŒr alle Rocker, Individualisten und anders denkende. Danke Sonny fĂŒr Dein Leben, Deine BĂŒcher sind Anlass das Leben kritisch zu betrachten, und es zu verbessern.

Aus Wikipedia:

Sonny Barger (* 8. Oktober 1938 in Modesto, Kalifornien; eigentlich Ralph Hubert Barger) ist prominentes Mitglied des Motorradclubs Hells Angels und GrĂŒndungsmitglied des Charters Oakland.

Barger wuchs zusammen mit seiner Àlteren Schwester in Àrmlichen VerhÀltnissen unter der Obhut seines alkoholkranken Vaters in Oakland (Kalifornien) auf. Seine Mutter hatte die Familie verlassen, als Barger vier Monate alt war.
1955 fĂ€lschte er seine Geburtsurkunde, um in die US Army eintreten zu können, nach 18 Monaten flog diese FĂ€lschung auf und Barger wurde wieder entlassen. Er kaufte sich ein gĂŒnstiges Motorrad aus den vom Zweiten Weltkrieg ĂŒbrig gebliebenen BestĂ€nden der US-Army und grĂŒndete, inspiriert durch den Film The Wild One (mit Marlon Brando), den Motorradklub „The Oakland Panthers“. Da dieser Klub eher aus Wochenendfahrern bestand, suchte er bald den Kontakt zu anderen Motorradklubs in Kalifornien, die zum Teil miteinander verfeindet waren.

1957 gelang es Barger, einige Klubs unter dem Namen Hells Angels zu vereinigen.
Unter seiner FĂŒhrung wuchs die Gruppe stetig und breitete sich auf Kalifornien, die USA und spĂ€ter weltweit aus. Die Mitglieder der ersten Stunde verstanden sich als „Underdogs“, die sich in ĂŒberwiegender Mehrheit durch Gelegenheitsarbeiten ĂŒber Wasser hielten. Der geflĂŒgelte Totenkopf wurde zum Symbol der Gruppe.
Seit 1960 machte die Gruppe zunehmend durch exzessive, hĂ€ufig gewalttĂ€tige Auftritte von sich reden. Barger kam wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt und verbrachte einige Jahre im GefĂ€ngnis. 1969 war Barger mit seinen Hells Angels als Ordner bei einem Rockkonzert der Rolling Stones auf dem kalifornischen Altamont Speedway (Altamont Free Concert) beschĂ€ftigt, in dessen Verlauf der 18-jĂ€hrige Meredith Hunter von einem Hells Angel erstochen wurde, nachdem er mit einer gezogenen Schusswaffe in Richtung der BĂŒhne zielte. Die VorgĂ€nge sind in dem dokumentarischen Musikfilm Gimme Shelter festgehalten. Barger war an der Tat nicht beteiligt und wurde auch nicht angeklagt.

1979 wurde der RICO Act gegen ihn angewendet, um insbesondere den Drogen- und Waffenhandel der Fraktion der Hells Angels in Oakland zu unterbinden. Es kam zu einem Freispruch.[

1982 erkrankte der starke Raucher an Kehlkopfkrebs, sodass der Kehlkopf entfernt werden musste und Barger seine Stimme verlor. Über ein Loch am Hals lernte er mĂŒhsam wieder sprechen.

Aufgrund des fĂŒr seine Krankheit gĂŒnstigeren Klimas zog Barger nach Cave Creek bei Phoenix (Arizona) um und eröffnete eine Motorradwerkstatt, wo er mit Frau und Tochter lebt. Er unternimmt regelmĂ€ĂŸig Reisen in die ganze Welt, um die lokalen Charter (hiermit sind die örtlichen Hells-Angels-Zweigstellen gemeint) zu besuchen.

2005 heiratete er seine dritte Frau Zorana.
2010 hatte er einen Gastauftritt im Finale der dritten Staffel sowie der vierten Staffel der Fernsehserie Sons of Anarchy.


SKI KING

SKI KING, THE DEVIL IN DISGUISE, hat fĂŒr seine geile Super- Stimme bestimmt 5x die Seele verkauft, oder war diese Stimme einfach angeboren? Ski ist authentisch, geradeaus und hat die Einstellung eines echten FreiheitskĂ€mpfers! Ski macht was er will, und das gerne und gut! Danke fĂŒr die genialen und schönen Stunden, welche Du uns schenkst!

Aus Wikipedia:

Ski King (* 5. September 1967 in Portland, Oregon, Vereinigte Staaten) nimmt an diversen musikalischen Projekten teil. Er singt solo als The Mighty Ski King, ist SĂ€nger in der Country Band Ski’s Country Trash, Chef der Reverend Andrew James Gang und war bei der Gothic Rock Band Beloved Enemy sowie der 50’s Rock’n Roll Band Ski King and the Wonderbras.
Seine Gesangsstimme variiert unter Anderem von Johnny Cash ĂŒber Elvis Presley und Lemmy Kilmister. Musikalisch ist er keiner festen Stilrichtung zuzuordnen.

Die ersten 17 Jahre seines Lebens waren unbestĂ€ndig und mit vielen UmzĂŒgen verbunden. Er trat freiwillig den MilitĂ€rdienst an und erreichte den Dienstgrad Sergeant bei der 3/5 Field Artillery als LKW Fahrer. Nach seiner Versetzung nach NĂŒrnberg in Deutschland wurde diese frĂ€nkische Stadt fortan seine Wahlheimat.

Der erste Teil seines KĂŒnstlernamens entstand dadurch, dass im amerikanischen Sprachgebrauch sein Nachname „Witzke“ Ă€hnlich klang wie das Wort „Whisky“. Aus Whisky wurde einfach nur noch „Ski“. Der zweite Teil entwickelte sich durch Ski’s GesangskĂŒnste, die dem „King of Rock’n Roll“ zum verwechseln Ă€hnlich klangen.In einem Interview aufNachtfahrt TV erwĂ€hnt Ski King, dass er trockener Alkoholiker sei und daher der Spitzname „Whisky“ nicht wirklich angebracht ist.

Ski King ist mit Nadine Witzke, Mitinhaberin von Visavajara in NĂŒrnberg, verheiratet. Sein Körper ist großflĂ€chig tĂ€towiert.
Ende der 1990er Jahre trat Ski King in der Karaoke Bar „P&S“ auf, in der er auch als Barkeeper tĂ€tig war. SpĂ€ter kaufte Ski King die Kneipe auf und nannte sie „SOHO Bar“. GrĂ¶ĂŸen des MusikgeschĂ€fts traten dort auf wie z.B. The BossHoss oder Rose Tattoo.

Gegen Ende des Jahres 2006 gewann der Ski King mit dem Lied „Hurt“ den Johnny Cash Tribute Contest „Walk the Line“ gegen 90 Mitstreiter.

Im Jahr 2011 hatte er auch einen Auftritt beim Wacken Open Air Festival.
Ski King macht seit Ende der 1990er Jahre Musik und seit Anfang 2000 hauptberuflich. Die ersten Erfahrungen sammelte er in den 90ern mit den Bands „SanityÂŽs Edge“ und „Prime Sinister“ Er covert Lieder von Johnny Cash, Elvis Presley, Motörhead, Bob Seger und vielen mehr nicht nur, er interpretiert sie oft neu. Er ist unter anderem auf vielen Tattooconventions zu sehen. Ski arbeitet gerne mit anderen Musikern zusammen, auch recht spontan, wie ein gemeinsamer Auftritt mit Malte Feldmann, einem jungen Musiker aus Kiel, auf der Tattooconvention in Kiel 2011 zeigt. Sein aktuelles Album „Neverending Road“ ist derzeit auf Platz 19 der Metal-Rock-Charts (Stand: 14. Februar 2012).

Neben seiner musikalischen AktivitÀt war Ski King bisher auch in wenigstens einem Film schauspielerisch engagiert, in dem Film Virus Undead.

Ski King Entertainment

The Andrew James Gang